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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

Zoombild

Taizé-Abendgebet in Riga | © KNA

 

Taizé in Basel – Gastfamilien gesucht

 

 Liebe Pfarreiangehörige von St Anton dieses Jahr haben wir die Ehre, dass das internationale Taizé-Treffen nach Basel kommt. Es wird vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018 dauern. Aber dies ist auch mit einer grossen Organisation verbunden. Speziell möchte ich hier ein Appel an Sie richten, um Gastfamilien zu finden. Klar ist der Dezember noch weit entfernt, aber heute plant man seine Ferien schon lange im Voraus.

Was ist eigentlich eine Gastfamilie? Sie ist der Ort wo Jugendliche aus ganz Europa, für vier Tage, ein ephemeres Zuhause finden. Da die Jugendlichen sehr beschäftigt sind, werden sie sich aber nur selten in ihren Gastfamilien aufhalten. Aber einige Momente sind trotzdem sehr wichtig, wie zum Beispiel das Frühstück. Wenn wir einmal den Ablauf durchgeben mit den Aufgaben einer Gastfamilie: am ersten Tag (28. Dezember) die Jugendliche (sie sind immer zu zweit) in der Pfarrei St Anton abholen und mit ihnen den Weg machen bis zum Wohnort. So lernen sie den Weg kennen, um selbstständig zur Pfarrei zu finden, beiden eine Fläche von 22 m zu Verfügung stellen, am Morgen mit ihnen frühstücken und am letzten Tag (1. Januar) noch mit ihnen Mittag essen. Und schliesslich, wenn sie wollen, sie noch an den Bahnhof oder Flughafen begleiten. Der Rest der Zeit sind sie mit Treffen und Begegnungen beschäftigt.

Ich möchte vor allem die Familien mit Jugendlichen ansprechen. Es ist immer eine gute Erfahrung andere Jugendliche von diversen Nationen kennen zu lernen. Und ich hoffe, dass sich sehr gute Freundschaften entwickeln. Vieleicht werden unsere Jugendliche von Basel auch einmal in anderen Länder zu einem Taizé-Treffen gehen und dann bei ihnen zu übernachten.

Ich kann euch Jugendliche nur ermutigen, diese Erfahrung zu machen. Sie sind offen und viele haben schon andere Taizé-Treffen erlebt und können ihre eigenen Impressionen weitergeben. Danke für alle die dieses Abenteuer wagen wollen.

Bitte melden Sie sich per Mail: bieri.stephane@rkk-bs.ch


Stephane Bieri, Jugendarbeiter
 


 

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Vor 600 Jahren, am 21. März 1417 ist Niklaus von Flüh «Bruder Klaus» im Flüeli bei Sachseln geboren.

 

600 Jahre Bruder Klaus

Leben und Sterben

Bruder Klaus starb an seinem 70. Geburtstag, am 21. März 1487 in seiner Zelle im Ranft. Geburt und Tod gehören zusammen. Wir werden in dieser Welt geboren, um einst in den Himmel einzugehen.

Obwohl die Heiligen sehr oft an ihrem Todestag besonders verehrt werden (der Todestag gilt, ähnlich wie der Tauftag, als Geburtstag für den Himmel), wurde für Bruder Klaus der 25. September als Gedenktag festgelegt. Dies deshalb, weil der 21. März damals (1947)  schon vom Gedenktag des Hl. Benedikt besetzt war. In gewisser Weise war es auch eine gute Fügung, denn mit der Liturgiereform wurden viele Heiligenfeste verschoben, um die den Charakter der Fastenzeit zu schützen.

 

Friede ist allweg in Gott

Bruder Klaus lebte in einer Zeit, die der unseren gar nicht so fremd war: Kriege hüben und drüben. Einigen brachten sie Reichtum, andere lebten im Elend. Sogar kirchlich war nicht alles in Ordnung: Die Pfarrei Sachseln war Jahrzehntelang vakant, weil sich die Pfarrgemeinde nicht mit dem Bischof einigen konnte über die Pfründe des Pfarrers. In diese (und auch in unsere Zeit hinein) spricht Bruder Klaus den Rat: Friede ist allweg in Gott. Und dieser Friede kann nicht zerstört werden.

Bruder Klaus hat auch unserem Land den Frieden bewahrt: 1481 beim Stanser Verkommnis. Er hat dem Pfarrer von Stans einen Rat mitgegeben, der offenbar geholfen hat. Der Rat ist nicht erhalten geblieben. Aber wenn der Friede in Gott ist, dann können wir erahnen, in welche Richtung der Rat gehen musste.

 

Bruder Klaus und Fatima!

Am 13. Mai (Fatimatag) 1940 erwartete die Schweiz einen Angriff von Deutschland. Da erblickten viele Menschen in der Nähe von Waldenburg eine Hand am Himmel. Sie deuteten dieses Bild spontan als die Hand des Heiligen, der die Schweiz vor dem Krieg bewahrte. 600 Jahre Bruder Klaus sind auch inhaltlich mit den 100 Jahren Fatima-Erscheinungen verbunden: Auch Fatima verheisst den Menschen Frieden, wenn sie sich Gott zuwenden.

Von diesem Bruder Klaus wollen auch wir lernen, uns Gott zuzuwenden. Am 25. Mai (Auffahrt) machen wir eine gesamtstädtische Wallfahrt in den Ranft. Kommen Sie auch mit!  Flyer öffnen!

Pfr. Stefan Kemmler


 

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Foto von unseren Minis beim Schlittelausflug auf der Melchsee-Frutt

 

Fastenzeit – Zeit der Hinwendung zu Gott

Dieses Jahr fällt der Beginn des Monats März exakt mit dem Anfang der 40tägigen Fastenzeit zusammen, der Vorbereitungszeit auf Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. Sie dauert vom Aschermittwoch bis zum Beginn der Abendmahlsmesse am Hohen Donnerstag.

Der Aschermittwoch führt uns mit seiner Tageslesung aus dem Buch des Propheten Joël in die Thematik der Busszeit ein: „Auch jetzt noch - Spruch des Herrn: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen. Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat.“ (Joël 2,12-13)

Der Prophet nimmt im damaligen Kontext (ca. 5.o. 4. Jhdt.v. Chr.) Bezug auf eine im Land Juda grassierende Heuschreckenplage, die alles zu verwüsten drohte. Und: Er sieht darin den Vorboten des Endgerichts. Warum dieser Text am Beginn der Fastenzeit? Mit der Taufe auf Christus Jesus sind wir eine neue Schöpfung, ein neuer Mensch geworden (vgl. 2 Kor 5,17). Die österliche Busszeit lädt uns ein, uns dessen bewusst(er) zu werden. Ebenso ruft sie uns auf, uns darauf zu besinnen, dass wir im Innersten freie und gesunde (= heile) Menschen werden.

Wie kann diese Hinwendung zu Gott gelingen? Der Prophet gibt uns die Antwort: von Herzen umkehren. Klassische Übungen dazu sind Fasten, Gebet, Werke der Nächstenliebe etc. Zu nennen sind in unserer Pfarrei die Einladungen zu den Kreuzweg-Andachten, Bussfeiern oder Eucharistiefeiern. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen von Herzen eine gelingende Zeit der Vorbereitung auf Ostern!

Beat Reichlin


 

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Unsere Kirche und das Pfarrhaus damals -  Quelle: pinterest.com

 

Alles Gute zum 90. Geburtstag...

...am 20. Februar 1927 wurde die neue Kirche benediziert und damit für den Gottesdienst bestimmt. Gleichzeitig wurde die neue Pfarrei St. Anton errichtet und Pfarrer Xaver von Hornstein in sein Amt eingesetzt.

So steht es im kleinen Kunstführer über unsere Pfarrkirche St. Anton. Es ist nicht ein Jubiläum der Kirche, sondern das Datum der Errichtung der Pfarrei St. Anton. Es ist ein kanonischer wie auch staatskirchlicher Akt. Von da an machen sich Menschen auf den gemeinsamen Weg, den christlichen Glaubens zu leben, zu verkünden und zu feiern.

Wir dürfen auf ereignisreiche und schöne 90 Jahre zurückblicken, welche von den Pfarrern Franz Xaver von Hornstein, Karl Merke, Andreas Cavelti, Christoph Sterkmann, (Felix Gmür), Jan Bernadic, (Ruedi Beck), Stefan Kemmler geprägt wurden. Wichtig für ein lebendiges Pfarreileben waren und sind der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft der Gläubigen der Pfarrei. Hier dürfen wir Gott danken, dies ist in St. Anton ein wesentliches Standbein, was wir erleben in den Gottesdiensten und im Feiern von Kilbi, Patrozinium, Daheimgebliebenen Anlass und in den Angeboten zu den Feiertagen wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Dies war und ist möglich durch die grosse Anzahl von Freiwilligen und Ehrenamtlichen. Wir freuen uns über diesen runden Geburtstag und sagen Gott Danke für dieses Geschenk. Wir tun dies in einem feierlichen Gottesdienst am 19. Februar 2017. Als Festprediger dürfen wir unseren ehemaligen Pfarrer Bischofsvikar Christoph Sterkmann herzlich willkommen heissen.

So wie wir auf 90 gute Jahre zurückblicken dürfen, so erwartungsvoll stellen wir uns auf die nahe Zukunft ein. Die kath. Kirche Basel-Stadt ist im Wandel. Auch St. Anton ist bereit für die Errichtung eine Pastoralraumes Basel-Stadt im Jahr 2018. Wir sollten in Offenheit und Toleranz an diese Umstellung herangehen und dabei auf die Führung des Heiligen Geistes vertrauen. An der Pfarreiversammlung im April wird ausführlich dazu berichtet.

Am 19. Februar 2017 haben wir noch einen Grund zur Freude. Am Erscheinungstag dieser Ausgabe wird unser Pfarrer Stefan Kemmler durch Bischof Felix in Solothurn als Domherr von Basel-Stadt eingesetzt. So können wir ihn am Festgottesdienst zu seiner ersten Sonntagsmesse als Domherr begrüssen.

H.P. Mooren, Pfarreiratspräsident

 

MIITTEILUNGEN

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