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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

 

Firmung

Drei Wochen nach dem grossen Fest der Erstkommunion steht schon das nächste Sakrament an. 20 Firmlinge unserer Pfarrei werden am 20. Mai definitiv den Heiligen Geist empfangen. Nach einer Reflexion über das christliche Leben und ein soziales Engagement werden Sie Gott in ihrem Leben definitiv annehmen. Das Sakrament der Firmung ist ein Entscheid einer Person, den Weg den die Eltern in der Taufe mitgegeben haben, zu betätigen.

Es ist wie bei der Weihe, wo der Bischof zum neu Geweihte sagt «der Herr vollende an dir was er begonnen hat». Und dies wird bis zum Tod weitergehen, da im Ritual des Begräbnisses steht «der Herr vollende an dir was er in der Taufe begonnen hat». Das christliche Leben ist ein grosser Weg mit Gott. Die Firmung ist nur der Beginn des Erwachsenenlebens im Glauben. Aber noch lange nicht das Ende mit der Kirche Gottes. Mit dem Siegel der Firmung gibt Gott dem Neugefirmten die Kraft den Glauben in der Welt zu leben und dieser auch weiterzugeben (z.B. seinen Kindern).

Diese Gaben finden wir in der Bibel (Gal 5,22-26): «Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen. Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen.»

Diese Gaben wünschen wir für unsere Firmlinge: Laura A., Laura B., Zelia, Sara, Andrea, Aljandro, Sandro, Justin, Joel, Sophie, Romina, Matteo, Adriana, Salvatore, Rebecca, Agny, Colin, Luza, Deborah und Claudio. Dass sie von ihnen leben können und immer auf ihnen aufbauen, so dass wie bei Paulus (Gal 2,20): «nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir». Dies ist eigentlich das Ziel von jedem Christen. Alle sind herzlich eingeladen an der Firmung am 20. Mai um 15 Uhr in der Kirche Sankt Anton teilzunehmen. Wir freuen uns auf Sie.

Stephane Bieri, Jugendarbeiter

 


 

Zoombild

Zum Muttertag

 

Seit der Einführung des Muttertages sind bereits hundert Jahre vergangen. Dieses Fest, das in den USA seinen Ursprung hat, wurde schon in den ersten Jahren so stark kommerzialisiert, dass die Initiantin es wieder abschaffen wollte. Auch bei uns in der Schweiz wird mit diesem Tag ein grosses Geschäft gemacht. Gibt man das Wort „Muttertag“ im Computer ein, stösst man vor allem auf Geschenkideen von Restaurants, Parfümerien und Blumengeschäften.

Viele meinen auch, die Feier des Muttertages sei überflüssig. Es sei viel wichtiger den Müttern täglich zu danken für all das, was sie im Sichtbaren und Unsichtbaren leisten. Aber das geht im Alltag oft vergessen. Darum ist es sinnvoll, den offiziellen Muttertag zu einem DANKE zu nutzen. Mit unserem Dank müssen wir nicht unbedingt auf das kommerzielle Karussell aufspringen. Schenken wir unseren

Müttern mehr Zeit: ein Besuch, ein Spaziergang oder einfach ein gutes Gespräch können in unseren hektischen Zeiten unseren Müttern unsere Wertschätzung zeigen und ihnen etwas von der Zeit zurückschenken, die sie für uns geopfert haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Müttern einen schönen Muttertag.

Karin Jaskulski, Mitenand-Gruppe

 


 

 

Kirche – pilgerndes Gottesvolk

Während des Jahres gibt es eine grosse Anzahl Anlässe zum Gedenken an das Geburtsjahr des Heiligen Br. Niklaus von Flüh (1417-1487). Die Basler Wallfahrt in den Ranft findet bekanntlich am Hochfest Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, 25. Mai statt.

Die traditionelle Wallfahrt der Pfarrei St. Anton zum zweitgrössten Marienvereh­rungs­ort der Schweiz, nach Mariastein, wird am Sonntag, 7. Mai, durchgeführt werden. Das Programm orientiert sich, wie in den vergangenen Jahren, an der Eucharistiefeier um 13 Uhr, in der Klosterkirche. Zuvor begeben sich die Erwachsenen – je nach Tempo – zu unterschiedlicher Zeit auf den Weg. Die Kinder wallfahren als eigene Gruppe ab Flüh Bahnhof, um etwas mehr Zeit in der Klosteranlage verbringen zu können (siehe separates Programm dieser Ausgabe.)

Das Pilgern an sich hat eine sehr lange Tradition, welche im Mittelalter auflebte und in der Neuzeit eine ungeahnte Blüte erreichte. Mit diesem Angebot reihen wir uns in das für Körper und Seele wohltuende Brauchtum ein. Seien Sie alle herzlich eingeladen: Bis bald, in Mariastein!

Beat Reichlin

 


 

Zoombild

Das waren die Erstkommunikanten im Jahr 2016

 

Ich habe dich beim Namen gerufen

Am kommenden Sonntag empfangen 31 Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben die Hl. Kommunion. Was wir mit grosser Freude feiern, ist die konsequente Entfaltung der Antwort auf den Ruf, der in der Taufe an uns ergangen ist. Gott kennt uns, er weiss wer wir sind. In der Taufe hat er uns beim Namen gerufen, und wir sind diesem Ruf gefolgt. Weil das Leben (in der Regel) nicht gleich nach der Taufe endet, folgen wir diesem Ruf ein ganzes Leben lang. Bei der Erstkommunion mit einem ganz grossen Schritt: Wir empfangen zum ersten Mal den Leib des Herrn. Wer den Leib des Herrn empfängt, dessen Leben wird davon zutiefst geprägt:
Während die natürliche Speise vom Körper umgestaltet wird, so gestaltet die eucharistische Speise den Menschen neu.
Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Mit dieser traditionellen Formulierung ist das wesentliche gesagt: Wer den Leib des Herrn empfängt, beginnt damit, nicht mehr seine Pläne zu verwirklichen, sondern sein Leben dem Herrn zur Verfügung zu stellen, damit er uns leitet. Ganz offensichtlich gelingt das nicht vollkommen, vielmehr nur bruchstückhaft. Aber mit jedem Kommunionempfang machen wir wieder einen Schritt in diese Richtung: Nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe.

Damit wird auch verständlich, warum wir  von „Taufe“ (nicht 1. Taufe), und „Firmung“, aber von der 1. Hl. Kommunion sprechen. Die Kommunion ist auf Wiederholung angelegt. Die erste feiern wir ganz besonders, aber dann muss es weitergehen. Besonders an Sonn- und Feiertagen, aber auch an jedem Tag, an dem wir an einer Eucharistiefeier teilnehmen können. Wir empfangen die Kommunion, damit der Herr unser Leben gestalten kann.
Die Kommunion hat auch einen gemeinschaftlichen, kirchlichen Aspekt: Wir empfangen den Leib des Herrn aus der Hand des Herrn. So kommen wir zusammen mit all denen, die dasselbe tun. Wir wählen uns nicht aus, mit wem zusammen wir in der Kirche sind, aber wir haben mit denen, die da sind, gemeinsam, dass wir unser Leben vom Herrn bestimmen lassen wollen. So schafft die Kommunion mit dem Herrn eine Gemeinschaft unter den Menschen, die alle Rassen, Kulturen, Alter und Geschlechter umfasst, ohne ihre Eigenheiten aufzuheben. Dies wird schön sichtbar beim diesjährigen  Kommunionkreuz: Viele Hände wenden sich dem Leib und Blut des Herrn zu. Bei der Erstkommunion in St. Anton können wir das aber auch ganz real sehen: Menschen aus allen Kulturen und Kontinenten wenden sich dem einen Herrn zu.

Stefan Kemmler, Pfarradministrator
 


 

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