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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

Zoombild

Unsere Kirche und das Pfarrhaus damals -  Quelle: pinterest.com

 

Alles Gute zum 90. Geburtstag...

...am 20. Februar 1927 wurde die neue Kirche benediziert und damit für den Gottesdienst bestimmt. Gleichzeitig wurde die neue Pfarrei St. Anton errichtet und Pfarrer Xaver von Hornstein in sein Amt eingesetzt.

So steht es im kleinen Kunstführer über unsere Pfarrkirche St. Anton. Es ist nicht ein Jubiläum der Kirche, sondern das Datum der Errichtung der Pfarrei St. Anton. Es ist ein kanonischer wie auch staatskirchlicher Akt. Von da an machen sich Menschen auf den gemeinsamen Weg, den christlichen Glaubens zu leben, zu verkünden und zu feiern.

Wir dürfen auf ereignisreiche und schöne 90 Jahre zurückblicken, welche von den Pfarrern Franz Xaver von Hornstein, Karl Merke, Andreas Cavelti, Christoph Sterkmann, (Felix Gmür), Jan Bernadic, (Ruedi Beck), Stefan Kemmler geprägt wurden. Wichtig für ein lebendiges Pfarreileben waren und sind der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft der Gläubigen der Pfarrei. Hier dürfen wir Gott danken, dies ist in St. Anton ein wesentliches Standbein, was wir erleben in den Gottesdiensten und im Feiern von Kilbi, Patrozinium, Daheimgebliebenen Anlass und in den Angeboten zu den Feiertagen wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Dies war und ist möglich durch die grosse Anzahl von Freiwilligen und Ehrenamtlichen. Wir freuen uns über diesen runden Geburtstag und sagen Gott Danke für dieses Geschenk. Wir tun dies in einem feierlichen Gottesdienst am 19. Februar 2017. Als Festprediger dürfen wir unseren ehemaligen Pfarrer Bischofsvikar Christoph Sterkmann herzlich willkommen heissen.

So wie wir auf 90 gute Jahre zurückblicken dürfen, so erwartungsvoll stellen wir uns auf die nahe Zukunft ein. Die kath. Kirche Basel-Stadt ist im Wandel. Auch St. Anton ist bereit für die Errichtung eine Pastoralraumes Basel-Stadt im Jahr 2018. Wir sollten in Offenheit und Toleranz an diese Umstellung herangehen und dabei auf die Führung des Heiligen Geistes vertrauen. An der Pfarreiversammlung im April wird ausführlich dazu berichtet.

Am 19. Februar 2017 haben wir noch einen Grund zur Freude. Am Erscheinungstag dieser Ausgabe wird unser Pfarrer Stefan Kemmler durch Bischof Felix in Solothurn als Domherr von Basel-Stadt eingesetzt. So können wir ihn am Festgottesdienst zu seiner ersten Sonntagsmesse als Domherr begrüssen.

H.P. Mooren, Pfarreiratspräsident

 

Zoombild

Unsere Reise in's Heilige-Land vom 5. bis 15. Oktober 2017

Mehr Info zu unserer Heilig-Land Reise auf der Seite Kalender / Mitteilungen:

 

Warum gibt es so viele Menschen, die anti-katholisch eingestellt sind?

Der Grund, warum so viele Menschen die Katholische Kirche verlassen oder gar nicht dorthin finden, liegt hauptsächlich darin, dass sie überhaupt nichts über den katholischen Glauben wissen. Sie mögen vielleicht ein ganzes Leben lang in die katholische Kirche gegangen sein, aber tatsächlich haben sie keine Ahnung, was der Katholizismus wirklich lehrt. Jeder glaubt, ein wenig zu wissen - in Wirklichkeit aber sind das meist Vorurteile oder vage Vermutungen. Leider muss man auch sagen, dass viele Katholikinnen und Katholiken - Laien wie Geistliche - kaum in der Lage sind, ihren Glauben zu begründen und gegen Angriffe zu verteidigen. Und so haben "bibeltreue" Christen (dieser Ausdruck ist keineswegs als Schimpfwort gedacht!) leichtes Spiel, uns und andere zu verunsichern.

Kaum jemand lehnt die Katholische Kirche als solche ab. Viele aber lehnen das ab, was sie für die Katholische Kirche und deren Lehren halten.

Selbstverständlich gibt es da eine Menge konfliktbeladene Bereiche, mit denen viele Menschen Probleme haben: Maria, die Heiligen, der Papst, usw.

Ich nehme die Kirche beim Wort, die so oft betont hat, dass die Kirche - Laien wie Geistliche! - sowohl eine lehrende wie eine lernende Kirche ist.

Das Wort Katholisch?

"Katholisch" bedeutet von seinem griechischen Ursprung her erstmal "universal" oder "allumfassend".

Dies heisst nicht nur, dass die Katholische Kirche die ganze Welt umfasst - Menschen verschiedener Völker, Geschlechter, Gesellschaftsschichten, Rassen, Herkunft, Charaktere usw., sondern auch, dass alle im Grunde dasselbe glauben, in mehr oder weniger derselben Art und Weise Gott anbeten (natürlich mit kulturellen und sonstigen Unterschieden. Am Grundsatz halten aber alle fest). Es heißt auch, dass bei uns viele Richtungen ihre Heimat finden - von sehr konservativen Christinnen und Christen bis zu eher "liberalen" Menschen, die moderne Strömungen mit aufnehmen möchten. Von der Heiligenverehrung, Pilgerfahrt bis hin zu charismatischen Versammlungen.

Es bedeutet ferner, dass bei uns die gesamte Kirche lehrende und lernende Kirche ist. Das jede Katholikin und jeder Katholik gerufen ist, selbst zu lernen sowie den Glauben weiterzugeben - in Wort und Tat.

Pascale Gaetano, Sozialarbeiter

 


 

Ihr seid das Salz der Erde

Aus dem 5. Kapitel des Matthäus-Evangeliums hören wir am kommenden Sonntag diese markanten Worte. Sie sind den meisten von uns vertraut, gehören aber zu jenen Botschaften, die bei jeder neuen Begegnung betroffen machen oder sogar erschrecken können: Sie sind die unmissverständliche Aufforderung, in unserer Umgebung aufzufallen – jenseits aller Gewohnheiten und Konsum-Erwartungen, jenseits von Passivität und Gruppendruck. „Ihr seid das Licht der Welt“ – diese Erklärung kommt von dem, der von sich sagt: „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh.8).

Auch wenn unsere „Leuchtkraft“ wohl nicht immer stark ist, so soll ein Bemühen erkennbar sein, ebenso die Absage an ein nur auf Privatheit bedachtes Verhalten, für dessen Unsinnigkeit Jesus deutliche Worte findet: „Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäss darüber.“ Wie Sie es von einem Kirchenmusiker erwarten, versuche ich auch in diesem Fall, auf ein zum Thema passendes Lied hinzuweisen, das in unserer Umgebung noch wenig bekannt ist.

Das Lied „Ihr seid das Salz dieser Erde“ des Liedermachers und evangelischen Pfarrers Clemens Bittlinger (*1959) ist jedoch seit der Veröffentlichung des ökumenischen Gesangbuchs „rise up“ im Jahr 2002 auch bei uns allgemein zugänglich. Der Refrain wiederholt mehrmals die bereits im Titel genannten Worte; die fünf Strophen finden herausfordernde (und von alltäglichen Beobachtungen abgeleitete) Formulierungen zur Umsetzung der immer aktuellen Aufforderung Jesu:

„(1. Strophe) Salz in einer Wunde / brennt, tut ganz schön weh, / und es dauert Stunden, / eh‘ der Schmerz vergeht. / Wunde Punkte heute, / hier in dieser Welt, / gibt es, liebe Leute, / mehr als uns gefällt. (5. Strophe) Jesus will uns wecken, / sitzt uns im Genick, / will, dass wir anecken, / und schärft uns den Blick, / legt in off‘ne Fragen / seine Finger rein, / will, dass wir es wagen, / endlich Salz zu sein!“

Matthias Wamser


 

Die Mariä Lichtmess

Dieses Grosse Marien Fest war, vor dem 2. Vatikan Konzil, der Abschluss der Weihnachtszeit. Heute ist die Weihnachtzeit nach 3 Königen schon zu Ende. Aber um zu verstehen wieso früher bis im Februar die Weihnachtszeit gegangen ist und auch dieses Fest eingeführt wurde muss man die erste Zeit des Christentums verstehen. Papst Gelasius (492-496) hat im alten Rom die Heidnischen Feierlichkeiten der Römer schwächen wollen, die im Februar anfingen (wir haben im Heiligen Valentin am 14. Februar noch einen Überrest dieser Zeit, aber das wäre schon einen ganzen Artikel Wert dies zu erklären da auch dieses Fest von Papst Gelasius eingeführt worden ist (496)).

Aber zurück zum Fest das wir bald feiern werden. Es ist ein Marien Fest da wir der Reinigung Marias gedenken. Im Buch Leviticus ist im 12. Kapitel beschrieben, wie lange die Zeit geht bis die Mutter eines Kindes wieder rein ist: «Wenn eine Frau niederkommt und einen Knaben gebiert, ist sie sieben Tage unrein» Danach erhält sie weitere 33 Tage Schonzeit. Diese vierzig Tage bringen uns zum 2. Februar.

Diese Episode von Maria ist uns im Evangelium nach Lukas beschrieben, im 2. Kapitel: «Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus … Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz der Moses vorgeschriebenen Reinigung.» Immer noch aus dem Alten Testament kommt dann die Beschreibung des Ablaufes: «gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.» Simeon erkennt, wer Jesus ist und preist das Geheimnis mit den Worten: «Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.»

Deswegen werden an diesem Fest Kerzen gesegnet und auch Prozessionen gemacht. Zum Beispiel habe ich in der Pfarrei Bassecourt jedes Jahr, 3 km mit Fackeln, von einer Marien Grotte bis zur Kirche, eine Prozession gemacht. Und danach werden dort, wie es die Tradition in der Westschweiz ist, Crêpe gegessen.
Dass Jesus auch unser Licht sei. Amen

Stephane Bieri, Jugendarbeiter


 

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