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St. Anton von der Burgfelderstrasse aus

 

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

Feierliche Installation von Stefan Kemmler zum  Domherrn am Donnerstag, 16. Februar 16:30 in der Kathedrale in Solothurn. Herzliche Einladung an alle,

 

Versöhnung – Die Liebe Christi drängt uns

So lautet das Motto der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen.

Ohne Versöhnung haben unsere Beziehungen – sei es am Arbeitsplatz, in der Ehe oder zwischen den Kirchen – keinen Bestand. Gleichzeitig tun wir uns oft schwer, uns miteinander zu versöhnen. Kindern fällt es leichter, nach einem Fehler um Entschuldigung zu bitten, das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen. Ohne dass wir uns im Kleinen immer wieder die Hand reichen und uns gegenseitig verzeihen, wird auch bei Trennungen von Gemeinschaften – wie z.B. jene zwischen den Konfessionen und Kirchen – keine Wiedervereinigung möglich sein.

In dieser Herausforderung kommt uns Christus entgegen. Er, der dem Willen des Vaters getreu, sich am Kreuz für uns hingegeben hat, steht im Zentrum. Wenn wir darin sein Antlitz entdecken, wächst die Hoffnung auf Wieder-Vereinigung. Seit dem Jahr 2000 sind ca. 300 christliche Gemeinschaften und Bewegungen verschiedener Kirchen in der Initiative „Miteinander für Europa“ im Dialog und arbeiten an der Einheit. Auch da stand zu Beginn der Schritt der Versöhnung. Danach folgte ein „Bündnis der Liebe“, welches drei Punkte umfasst:

Erstens wurde vereinbart, dass nicht mehr übereinander, sondern miteinander geredet wird. Zweitens sollte das, was beim anderen nicht verstanden wird, miteinander besprochen und nicht schlecht gemacht werden und drittens wurde entschieden, miteinander einen gemeinsamen Weg zu gehen.

Übrigens ist eine Frucht der oben erwähnten Initiative das regelmässige Zusammenkommen von Vertretern verschiedenster kirchlicher Gemeinschaften und Bewegungen hier in Basel. Auch dies ist ein kleiner ökumenischer Beitrag, durch den seit einigen Jahren die Vielfalt in Versöhnung gelebt und ein offener Dialog unter Interessierten gepflegt wird. Paulus schreibt im zweiten Brief an die Korinther (2 Kor 5,14) von der Liebe Christi, die uns auffordert, uns drängt, so zu handeln, wie er handeln würde. Fühlen auch wir uns von der Liebe Christi gedrängt?

Wir freuen uns, wenn sie an einem oder mehreren Angebote in der Woche vom Montag, 16. bis Sonntag, 22. Januar (mit ökumenischem Gottesdienst in St.Anton) dabei sind. Herzlich willkommen!

Beat Reichlin


 

Mit der Geburt Jesu Christi
beginnt eine neue Zeit!

Am 1. Januar beginnen wir das Jahr 2017 nach der Geburt Christi.
Die Berechnung des Geburtsjahres Jesu erfolgte zwar erst im 6. Jahrhundert durch den Mönch Dionysius und es ist ihm auch ein Berechnungsfehler unterlaufen, wonach die Geburt Jesu 4-7 Jahre vor dem von ihm berechneten Datum stattgefunden haben müsste. Aber es ist eindeutig:
Die von uns heute verwendete Jahreszahl orientiert sich eindeutig an der Geburt Jesu.  Wir beginnen das Jahr 2017 nach der Geburt Jesu.
Sogar der Neujahrstag hängt mit Weihnachten zusammen: Nach liturgischer Tradition wird Weihnachten 8 Tage lang gefeiert. Vom 25. Dezember bis zum 1. Januar sprechen wir in der Liturgie von dem Tag, an dem Christus geboren wurde. Mit dem Abschluss dieses grossen Liturgischen Tages, dem Oktavtag von Weihnachten, dem 1. Januar, beginnt das neue Jahr.
Dabei ist diese Neue Zeit nicht nach Christi, sondern nach Christi Geburt – und damit mit Christus. Wir leben in der Zeit, die von Christus geprägt ist, unter seiner Herrschaft steht. Er ist der Herr der Zeit. So hat man ja früher auch gesagt „anno domini 2017“ – das Jahr des Herrn 2017. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit.
Diese neue Zeit ist geprägt von Christus. Er ist die Mitte.
Während die Zeit vor Christi Geburt geprägt war vom Warten auf den Messias, d.h. auf den Christus, ist die Zeit nach seiner Geburt geprägt von ihm.
Völker strömen herbei, suchen ihn auf. Zunächst die Hirten in der Nähe aber auch die Weisen aus dem Morgenland. Mit dem Brauch der Sternsinger wird das gut sichtbar gemacht: Die Fürsten der Welt kommen zum neugeborenen Herrn.
Nicht alle sind glücklich über einen neuen Herrn. Damals lehnte sich Herodes gegen ihn auf und suchte in zu töten. Auch heute haben viele Mühe damit, sich der Führung Christi anzuvertrauen.
Aber für den Glaubenden ist klar: Was die Engel verkündet haben stimmt, er ist der Friedensfürst. Wenn wir uns ihm zuwenden, schenkt er uns seinen Frieden. So wird der 1. Januar auch als Weltfriedenstag gefeiert.
Wie sehr alles unter seinem Schutz stehen soll wird ja auch sichtbar wenn wir in diesen Tagen unsere Häuser und Wohnungen segnen: Christus segne dieses Haus (Christus mansionem benedicat) in diesem Jahr 20 * C + M + B + 17.

Pfr. Stefan Kemmler


 

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