Ökumenewoche

Mitte Januar finden verschiedene ökumenische Initiativen statt. Vom 12. bis 19. Januar die Allianzgebetswoche. Vom 18. bis 25. Januar die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Sie halten in uns Jesu Anliegen wach, dass seine Kirche eins sein möge (Vgl. Joh 17,21). In
Zusammenarbeit mit der evangelischreformierten Thomaskirche, der evangelisch-methodistischen Gemeinde am Allschwilerplatz und den Baptisten setzen wir in der dritten Januarwoche diesbezüglich einige Akzente: 14. Januar, 19.30 bis 20.30 Uhr
Für den Dienstagabend laden wir zum Austausch über die Bibeltexte, welche die ökumenische Arbeitsgruppe aus Malta für den diesjährigen ökumenischen Gottesdienst ausgewählt hat, in die Cafeteria des Pfarreiheims ein. Im Zentrum steht dabei die Passage aus der Apostelgeschichte, die über den Schiffbruch des Apostels Paulus im Mittelmeer berichtet.

16. Januar, 19.30 bis 20.30 Uhr
Am Donnerstag öffnet der Kirchenchor seine Probe. Im Sigristensaal werden wir gemeinsam die Lieder für den Gottesdienst des darauffolgenden Sonntags, einüben.
17. Januar, 19.30/20.30 Uhr
Am Freitagabend fahren wir auf der Uelifähre in die Mitte des Rheins, wo wir symbolisch Papierschiffe aussetzen und Gott für die auf dem Weg zur Einheit begangenen Fehler um Vergebung bitten. Für Momente des gemütlichen Beisammenseins ist mit Gebäck und warmen Getränken gesorgt.
Die Ausfahrt findet zu zwei Zeiten statt:

  • 19.30 und 20.30 Uhr jeweils ab dem Steg im St.-Johann-Quartier. Aufgrund des beschränkten Platzes ist eine Anmeldung erforderlich. Telefonisch oder per E-Mail ans Sekretariat oder mittels SMS bzw. WhatsApp (Telefon 078 842 92 95).
  • 18. Januar, 18.00 bis 19.00 Uhr Am Samstag besuchen wir das «HOP» (house of prayer), das ökumenische Gebetshaus in Basel. Hier feiern wir, musikalisch ausgestaltet, die Vesper – das Abendgebet in der katholischen Kirche.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch im Café des HOP.


19. Januar, 10 Uhr
Als Gastpfarrei empfangen wir am Sonntag um 10 Uhr unsere Brüder und Schwestern im Glauben um 10 Uhr zum ökumenischen Gottesdienst in St. Anton.
(Am 19. Januar findet um 10 Uhr in St. Anton keine hl. Messe statt). Die gemeinsame Feier lassen wir bei einer Agape im Pfarreiheim ausklingen. Die Kollekte am ökumenischen Gottesdienst nehmen wir dieses Jahr für eine lokale Initiative auf: das HOP (hopbasel.ch; Margarethenstrasse 103, 4053 Basel).

Das «House of Prayer» begann mit der Sehnsucht, dass sich in Basel Christen aller Konfessionen, Milieus und Altersklassen begegnen und gemeinsam beten. Vor sechs Jahren öffnete das HOP seine Tore. Mittlerweile finden das ganze Jahr über, mittwochs bis samstags, Zeiten mit stillem, gesprochenem oder gesungenem Gebet statt, zu denen man unkompliziert dazu stossen und sich einklinken kann.

Mit der Sammlung möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass im Blick auf Jesus die gelebte Ökumene im Gebet und Austausch in unserer Stadt weiter wachsen kann. Schauen Sie doch mal vorbei!
Wir freuen uns auf Momente des kräftigen Gebets, des regen Austausches sowie der herzlichen Begegnung!
Pascal Bamert (St. Anton), Andreas Manig und Sidonie Otto (ev.-ref. Thomaskirche), Damaris Raymann (EMK Allschwilerplatz), Marta Bürgler (Baptisten)


 


Weinachten ist das Zusammensein mit unseren Lieben, aber auch mit Gott, der mit uns sein will.

 

“Natale con i tuoi“ – Weihnachten mit…
deinen Lieben

Natale con i tuoi“ ist eine italienische Redewendung und meint, dass das Weihnachtsfest im Kreis der eigenen Angehörigen verbracht wird oder verbracht werden sollte...

Tatsächlich kommen am Weihnachten Familienangehörigen zusammen, um zu feiern, sich gegenseitig zu besuchen, Beziehungen zu pflegen oder wiederherzustellen. Jahrein Jahraus ist Weihnachten, di Zeit, die wir mit denen zusammen verbringen, die wir lieben und uns nahe sind, in guten und in schlechten Zeiten. Unter diesen Lieben darf aber Jesus nicht fehlen. Denn an Weihnachten feiern wir zu aller erst den Mensch- gewordenen Gott, Der zu uns steht, den Immanuel – „Gott mit uns“ – wie es in Matthäus 1,23-24 heisst.

Weihnachten ist also das Zusammensein mit unseren Lieben, aber auch mit Gott, der mit uns – Mitten in unserem  Leben – sein will. Er hat für uns die Initiative ergriffen und ist als Kind unter uns gekommen. Warum sagen wir oft, dass die Bedeutung von Weihnachten erst dann wiederhergestellt wird, wenn Kinder da sind? Weil Kinder offen und einfach sind: Sie schätzen die Schönheit von Weihnachten, weil sie darin eine Wahrheit spüren, die wir Erwachsenen nicht mehr sehen können. Weil sie begeistert sind und zu kleinen, wunderbaren Überraschungen fähig sind. Wie diejenige, die Maria und Josef verzaubert hat, die Hirten und die Heiligen Drei Könige. Weihnachten ist vor allem den anderen ein Lächeln zu schenken, eine Aufmerksamkeit, eine Umarmung, sich gegenseitig Ruhe, Frieden und Gesundheit zu wünschen.

Heute laufen wir oft Gefahr, alles als selbstverständlich hinzunehmen, ohne den Wert der einzelnen Sachen und Momente zu erkennen. Bis es sie nicht mehr gibt. Das ist traurig, denn einige Dinge kehren nicht mehr zurück, wenn wir sie verloren haben: der Glauben, die Menschen, die Gefühle… Weihnachten kehrt aber immer wieder zurück, jedes Jahr, und wir können wieder feiern, wenn wir es wollen. Ein Augenblick reicht uns, um zu schätzen, wie gut wir es haben. Einen Augenblick, um Andere zu helfen, sich in der Gemeinschaft zu engagieren oder zusammen zu beten. Es liegt nur an uns: Wir können wählen, uns zu öffnen, zu lieben, zu lächeln. Wir können unsere Zeit, den Anderen schenken oder mit der Familie verbringen, alte Streitigkeiten vergessen und versperrte Wege wieder ebnen. Überall, wo Trennung und Streit war, können wir Frieden neu schliessen, denn dank Weihnachten ist „Gott mit uns“ und wir sind nicht allein.

Das ist die wahre Weihnachten, Natale con i tuoi!

Frohe Weihnachten, P. Valerio


 

Eucharistiefeiern

Regelmässig zur gleichen Zeit am gleichen Ort

 

Der Jahreskreis im Zeichen unseres Herrn

Am ersten Adventssonntag hat das neue Kirchenjahr begonnen. Dieses beginnt damit, dass wir uns auf die Geburt unseres Herrn in der Zeit vorbereiten und diese dann an Weihnachten feiern. Nach einer kurzen «Pause» mit «Jahreskreis» bereiten wir uns dann in der Fastenzeit auf das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu und feiern dieses in der Osterzeit bis Pfingsten. Dann kommt wiederum «Zeit im Jahreskreis», wo wir die Geheimnisse des Glaubens betrachten, um uns auf das Kommen des Herrn am Ende der Zeit vorzubereiten. In der Liturgie gehen wir jedes Jahr diesen Weg und versuchen so, uns für das Kommen des Herrn in unser Leben bereit zu halten.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag regelmässige Eucharistiefeiern 7:30 Die Teilnahme an der Eucharistiefeier ist zwar nur an Sonn- und Feiertagen vorgeschrieben, aber es ist eine gute katholische Tradition, auch unter der Woche an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Je mehr die Eucharistie regelmässig, d.h. zur gleichen Zeit am gleichen Ort stattfindet, desto leichter ist die Teilnahme. Ich muss dann nicht jedes Mal überlegen, wann der Gottesdienst wo ist. Zugleich ist es so, dass nicht alle Leute die gleichen Zeiten bevorzugen und auch nicht alle Kirchen den ganzen Tag über Gottesdienste anbieten können. Deswegen versuchen wir, die Gottesdienstzeiten im Pastoralraum langsam etwas anzupassen.

Bis jetzt gibt es ja schon grosse Regelmässigkeiten in St. Clara (täglich jeweils 9:30 und 19 Uhr) und S. Pio X (täglich 18:30). Um Vielfalt im Pastoralraum und Regelmässigkeit in der Pfarrei zu verstärken werden wir ab Januar 2020 jeweils Mittwoch, Donnerstag und Freitag eine Messe um 07:30 Uhr feiern. Am Mittwoch wird es keine 9-Uhr Messe mehr geben. Wenn es mittelfristig gelingen sollte, auch das Mittagsangebot in St. Marien (bisher am Donnerstag um 12 Uhr) auszubauen, werden wir eine recht gute Verteilung haben. Mittwoch, Donnerstag und Freitag das Stundengebet der Kirche Damit die Eucharistiefeier Höhepunkt sein kann, braucht es auch noch andere Gebetszeiten.

So kennt die Kirche neben dem persönlichen Morgen- und Abendgebet auch die Tagzeiten-Liturgie, das Stundengebet. Die Karmeliter feiern die Vesper, das Abendgebet, jeweils um 18:30 in der Clara-Kirche und bei uns wird schon seit einiger Zeit die Laudes, das Morgengebet am Donnerstag und Freitag vor der Messe in der Kirche gefeiert. Ab Januar möchten wir dies jeweils Mittwoch, Donnerstag und Freitag um 7 Uhr tun. Am Mittwoch wird dieses Gebet dann des öftern auch live auf Radio Maria übertragen. Diese Anpassungen kommen erst im Januar, damit sie aber etwas Zeit haben, ihr Wochenprogramm entsprechend anzupassen haben wir hier schon einmal darauf hingewiesen.

Inzwischen wünsche ich Ihnen, dass sie sich durch ein intensives Feiern der Adventsliturgien auf das Kommen unseres Herrn vorbereiten können.

Pfr. Stefan Kemmler