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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

Zoombild

Erstkommunion im Jahr 2016

 

Ich habe dich beim Namen gerufen

 

Am kommenden Sonntag empfangen 31 Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben die Hl. Kommunion. Was wir mit grosser Freude feiern, ist die konsequente Entfaltung der Antwort auf den Ruf, der in der Taufe an uns ergangen ist. Gott kennt uns, er weiss wer wir sind. In der Taufe hat er uns beim Namen gerufen, und wir sind diesem Ruf gefolgt. Weil das Leben (in der Regel) nicht gleich nach der Taufe endet, folgen wir diesem Ruf ein ganzes Leben lang. Bei der Erstkommunion mit einem ganz grossen Schritt: Wir empfangen zum ersten Mal den Leib des Herrn. Wer den Leib des Herrn empfängt, dessen Leben wird davon zutiefst geprägt:
Während die natürliche Speise vom Körper umgestaltet wird, so gestaltet die eucharistische Speise den Menschen neu.
Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Mit dieser traditionellen Formulierung ist das wesentliche gesagt: Wer den Leib des Herrn empfängt, beginnt damit, nicht mehr seine Pläne zu verwirklichen, sondern sein Leben dem Herrn zur Verfügung zu stellen, damit er uns leitet. Ganz offensichtlich gelingt das nicht vollkommen, vielmehr nur bruchstückhaft. Aber mit jedem Kommunionempfang machen wir wieder einen Schritt in diese Richtung: Nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe.

Damit wird auch verständlich, warum wir  von „Taufe“ (nicht 1. Taufe), und „Firmung“, aber von der 1. Hl. Kommunion sprechen. Die Kommunion ist auf Wiederholung angelegt. Die erste feiern wir ganz besonders, aber dann muss es weitergehen. Besonders an Sonn- und Feiertagen, aber auch an jedem Tag, an dem wir an einer Eucharistiefeier teilnehmen können. Wir empfangen die Kommunion, damit der Herr unser Leben gestalten kann.
Die Kommunion hat auch einen gemeinschaftlichen, kirchlichen Aspekt: Wir empfangen den Leib des Herrn aus der Hand des Herrn. So kommen wir zusammen mit all denen, die dasselbe tun. Wir wählen uns nicht aus, mit wem zusammen wir in der Kirche sind, aber wir haben mit denen, die da sind, gemeinsam, dass wir unser Leben vom Herrn bestimmen lassen wollen. So schafft die Kommunion mit dem Herrn eine Gemeinschaft unter den Menschen, die alle Rassen, Kulturen, Alter und Geschlechter umfasst, ohne ihre Eigenheiten aufzuheben. Dies wird schön sichtbar beim diesjährigen  Kommunionkreuz: Viele Hände wenden sich dem Leib und Blut des Herrn zu. Bei der Erstkommunion in St. Anton können wir das aber auch ganz real sehen: Menschen aus allen Kulturen und Kontinenten wenden sich dem einen Herrn zu.


Stefan Kemmler, Pfarradministrator
 


 

 

Leben mit dem Auferstandenen

Christus ist auferstanden – das verändert die Wirklichkeit. Er ist nicht tot, er lebt, er ist bei uns. Die Osterevangelien beschreiben das mit eindrücklichen Bildern. Es ist auch eine Realität, die seither das Leben der Christen bestimmt:


Der Sonntag – als Tag des Herrn
Als der Sabbat vorüber war, kamen die Frauen zum Grab und begegneten dem lebendigen Herrn. Am Abend desselben Tages begegnet der Herr den Jüngern und bricht mit ihnen das Brot. Eine Woche später waren sie wieder versammelt.
Seither ist der erste Tag der Woche, der Sonntag, der Tag, an dem sich die Christen versammeln um miteinander in der Eucharistie Tod und Auferstehung Jesu zu feiern und dem auferstandenen Herrn zu begegnen.


Der auferstandene Herr begegnet uns in der Eucharistie
Die Eucharistiefeier ist nicht so sehr Wiederholung des letzten Abendmahles, sondern vielmehr eine Begegnung mit dem auferstandenen Herrn. Gründonnerstag hilft uns, das Ostergeheimnis und die bleibende Gegenwart des Herrn zu verstehen, aber den eigentlichen Sinn bekommt die Feier erst nach Ostern. Wir haben nicht nur Gemeinschaft mit dem, der das Leiden auf sich nimmt, sondern auch mit dem, der die Macht des Todes gebrochen hat und uns den Weg zum Leben geöffnet hat.


Die Gegenwart des Auferstandenen wird auf vielfältige Weise konkret
In Bort und Wein wird Christus gegenwärtig mit Leib und Blut. Er bleibt gegenwärtig im Tabernakel der Kirche und freut sich, wenn wir ihn besuchen.
Er spricht zu uns im Wort Gottes, wenn wir in der Bibel lesen oder wenn die Lesungen im Gottesdienst vorgetragen werden.
Er begegnet uns in der Kirche, seinem Leib. Sowohl in den kirchlichen Amtsträgern als auch in den durch die Taufe geheiligten Gläubigen.


Der Herr begegnet uns im Gebet
Die Auferstehung wirkt sich auch auf unser Gebet aus: Wir begegnen im Gebet dem Herrn. Das Gebet ist nicht ein Verrichten einer Verpflichtung, sondern ein Eintreten in die Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott.


Osterzeit – unsere Zeit mit dem Auferstandenen
Für die nun beginnende Osterzeit möchte ich Sie einladen, bewusst in der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn zu leben. Je mehr wir in dieser Gemeinschaft leben, desto leichter können wir die Aufgaben meistern, die das Leben uns stellt, denn wir haben den an unserer Seite, der den Tod besiegt hat.

Pfr. Stefan Kemmler

 


 

Zoombild

Quelle: sander-gaiser.de/ru/bilder/passion1/duccio01.jpg

 

Palmsonntag – Das Tor zur Karwoche

Am kommenden Sonntag gedenkt die Kirche des feierlichen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem. Damit wird die Tür zur Heiligen Woche – der Feier von Leiden, Tod und Auferstehung unseres Herrn – geöffnet. Gleichzeitig spannt sich ein dichter Bogen von gewichtigen Etappen in dieser letzten Lebensphase des Menschensohns: Feier des Abendmahls, Verrat Judas, Verleugnung durch Petrus, Gefangennahme, Verurteilung und Kreuzigung bis hin zur Grabesruhe und schliesslich zur Auferstehung.
Die Liturgie bringt die Geschehnisse am Sonntag vor Ostern vielfältig zum Ausdruck. Dem Gottesdienst voraus kann eine Prozession gehen. Nach einer Einführung werden die Zweige mit Weihwasser besprengt. Das Evangelium wird vor der Prozession verkündigt. Diese bewegt sich dann in die Kirche und die Messe mit der Lesung der Passion beginnt.
Haben Sie, liebe Leser und Leserinnen, sich schon einmal gefragt, warum Jesus auf einem Esel einzieht? Der Prophet Sacharia hat im 6.Jh. v. Chr. folgendes geschrieben: „Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin“ (Sach 9,9). Diese Weissagung des Propheten wendet der Messiaskönig auf sich an, indem er auf einem Reittier in demütiger, friedvoller Haltung in die Stadt einzieht. Gleichzeitig deutet er damit an, dass sein Königtum nicht von dieser Welt ist, dass er kein Herrscher im üblichen Sinn ist. Seine Sendung gilt den Armen, den Randständigen, den Machtlosen. Möge es uns immer mehr gelingen, den wahren König in unser Herz aufzunehmen.

Ihnen wünsche ich von Herzen eine segensreiche Karwoche!

Beat Reichlin

 


 

 

GOTT SPRICHT ZU UNS – manchmal auch leise

Ich glaube an einen Gott, der zu mir spricht

Beim ersten Schöpfungsbericht heisst es immer wieder: „Gott sprach ... und es wurde ...“ Auch später ist die Schrift davon bestimmt, dass Gott spricht: Zu Abraham, Isaak, Jakob, zu Mose, zu den Propheten, zu Maria. Schliesslich ist das Wort in Jesus Fleisch geworden. Wir haben einen Gott, der zu uns spricht, der zu mir spricht. Bis heute ist es ein ganz wesentliches Merkmal unseres Glaubens, dass Gott zu uns, zu mir spricht. Als Christen glauben wir nicht an „eine höhere Macht“, sondern an einen persönlichen Gott, der zu uns spricht.

 

Gott spricht leise

Gewiss, normalerweise ist es so, dass Gott uns nicht anschreit. Seine Worte sind in der Regel leise. In der Stille unseres Herzens spricht er zu uns. In unserem Gewissen vernehmen wir die Stimme Gottes. Wenn wir ehrlich auf die Stimme in unserem Herzen hören, dann ist es in der Regel so, dass wir ganz genau wissen, was gut und recht ist – und auch was böse und falsch ist. Wir wissen, was wir tun sollten und was nicht. Sogar bei Kindern ist es so, dass sie ganz genau wissen, wann sie etwas getan haben, was nicht recht ist. Die grosse Herausforderung ist die, trotz dem Lärm und den Stimmen, die uns umgeben, auf die Stimme Gottes zu hören.

Die Stimme Gottes entspricht nicht immer meinen Wünschen

Manchmal geraten wir in Versuchung, die Stimme Gottes mit der Stimme unserer eigenen Wünsche zu verwechseln. Diese sind aber nicht immer identisch. Es braucht die Kunst der Unterscheidung.

 

Hilfen bei der Unterscheidung

Folgende Elemente von grosser Bedeutung:

- Sich Zeit der Stille nehmen

- Das Wort Gottes (Bibel) hören

- Die Lehre der Kirche hören

- Mit Freiheit auf die konkrete Situation blicken.

Oftmals ist es auch hilfreich, das Problem mit einer geistlich erfahrenen Person zu besprechen.

Wenn wir diese Aspekte berücksichtigen werden wir sicher erkennen, welche Stimme von Gott kommt. Je mehr wir mit Gott vertraut sind, desto leichter erkennen wir seine Stimme.

 

Besinnung vor Ostern

Vor Ostern haben wir die Gelegenheit, ganz besonders auf die Stimme Gottes zu hören in den Beichtfeiern vom

Samstag 1. April 16 Uhr

Donnerstag 6. April 18 Uhr

Dabei können wir bei der Anbetung Gottes Stimme im Herzen hören und beim Beichtgespräch auch ganz konkret die Worte „Ich spreche dich los von seinen Sünden“

Pfr. St. Kemmler, Pfarradministator

 


 

MIITTEILUNGEN

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse, KIRCHEheute 16-17

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse aus KIRCHEheute 15

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse aus KIRCHEheute 14

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