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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

Diakonenweihe

Am kommenden 24. September wird unser Pastoralassistent Beat Reichlin zusammen mit 3 Mitbrüdern von Weihbischof Denis zum Diakon geweiht. Ein grosses Fest für unsere Kirche, aber auch ein grosses geistliches Ereignis. Bei der Diakonenweihe macht der Kandidat nämlich ganz entscheidende Schritte:

Das Gebet: Durch das Versprechen zur Einhaltung des Stundengebetes ist der Diakon nicht nur, wie alle Gläubigen, zum persönlichen Gebet verpflichtet, sondern er übernimmt die Amtspflicht, für und mit der Kirche zu beten. In Laudes, Vesper, Mittagshore, Komplet und Lesehore nimmt er teil am immerwährenden Gebet der Kirche.

Der Gehorsam: Der Diakon verspricht seinem Ordinarius (d.h. dem Diözesanbischof und dessen General- und Bischofsvikaren) Ehrfurcht und Gehorsam. Diese Bereitschaft, auf die Durchsetzung des eigenen Willens zu verzichten und sich dem Bischof zu unterwerfen bringt zum Ausdruck, dass der Diakon ganz im Dienst der Kirche steht.

Die Verkündigung des Evangeliums: Der Diakon steht ganz im Dienst der Kirche und hat so auch die Aufgabe, das Evangelium auf besondere Weise zu verkündigen: Durch das Vortragen des Evangeliums in der Eucharistiefeier und auch durch den Predigtdienst. Ebenso gehört es zu seinen Aufgaben, das Sakrament der Taufe zu spenden und bei der Eheschlissung Christus und die Kirche zu repräsentieren.

Ein Leben in der Nachfolge des Gekreuzigten ist der spirituelle Ausdruck für ein Leben, das die Gestalt des Diakons hat und dem Dienst an den Armen gewidmet ist.

Die Ehelosigkeit bedeutet schliesslich nichts anderes, als der freiwillige Verzicht auf das Schönste, was es für den Menschen auf Erden gibt (die Ehe). Der Zölibatäre Mensch wird so zum oftmals provokativen Zeichen in der Welt. Er weist durch seine Existenz darauf hin, dass auf der Erde der Mensch nicht die letzte Erfüllung findet und dass Gott allein den Menschen zu erfüllen vermag. Es ist daher auch kein Zufall, dass die lateinische (römische) Kirche ihre Priester aus jenen auszuwählen pflegt, die über diese Freiheit verfügen.

So dürfen wir uns darüber freuen, dass sich Beat Reichlin (zusammen mit den 3 anderen Weihekandidaten) zu diesem Schritt entschieden hat und wir wünschen ihm viel Freude und Gottes Segen bei seinem Dienst in und für die Kirche.

Pfr. Stefan Kemmler, Pfarradministrator


 

Bettag
 

Dankgottesdienste und Bussfeiern wurden zu allen Zeiten begangen. Dazu wurde das Volk Israel schon im Alten Testament aufgerufen. Und in manchen jüdischen Festen ist bis heute etwas von dieser Verbindung von Dank, Freude und Umkehr zu spüren.

Dank- und Bussfeiern haben auch im Christentum ihren Ort gefunden und sind in der Schweizer Geschichte immer wieder ein Thema, besonders in Zeiten der Not. Im Spätmittelalter tauchen sie als Gegenstand eidgenössischer Tagsatzungen auf. Am Buss- und Bettag wurde man zur Umkehr aufgerufen. Dabei ging es nicht nur um eine innere Umkehr, auch das Tun der Menschen sollte sich zum Guten wenden. So hörte man immer wieder neu auf die Bibel, um zu erkennen, wo man ihr auch als ganzes Volk untreu geworden war.

Das "Eidgenössisch" im Titel sagt es schon: das Besondere - vielleicht auch Problematische - dieses kirchlichen Feiertages ist, dass er zugleich oder eigentlich ein staatlich-politischer ist. Zugleich wird damit unterstellt, dass er für alle Konfessionen - und Religionen? - gelte. Immerhin feiern ihn auch die Israelitischen Kultusgemeinden mit.

Die Geschichte der institutionalisierten Dank- und Bussfeier, des «Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettags», ist eng mit jener des werdenden Bundesstaates Schweiz verbunden.

Zum ersten gesamtschweizerischen Dank-, Buss- und Bettag kam es am 8. September 1796. Und seit 1832 steht auch das Datum fest: jeweils der dritte Sonntag im September. Sein eigentliches, heutiges Gewicht erhielt der Tag also im Umfeld der Gründung des Bundesstaates von 1848. Der Bundesstaat von 1848 war keine Selbstverständlichkeit, sondern musste errungen werden.

Noch standen das junge Staatsgebilde und der Religionsfriede (zwischen Katholischen und Reformierten) auf wackligen Beinen. So war es klug, mit einem gemeinsamen Dank-, Buss- und Bettag auf die Verwurzelung in der christlichen Tradition hinzuweisen und durch die gemeinsame Besinnung dem noch fragilen Staatsgebilde ein festigendes Element zu geben.

Damit wurde das Verbindende betont und der Respekt vor dem politisch und religiös Andersdenkenden gefördert.

Zunächst erliessen die Kantonsregierungen Bettagsaufrufe, sogenannte Bettagsmandate, die aus religiöser Sicht auf die aktuellen geistigen, sittlichen, aber auch politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen eingingen. Die politischen Behörden haben sich aber aus der Verantwortung für Bettagsaufrufe zurückgezogen und diese den Kirchen überlassen.

Heute wird der Bettag als ökumenischer Festtag begangen. Er ist der Tag der Solidarität, der Tag der Geschwisterlichkeit. Er zeigt, dass Menschen zusammengehören und dass man füreinander und für die Schöpfung Verantwortung trägt.

De Pascale Gaetano


 

90 Jahre St. Anton (II)

Nachdem wir bereits am 19./20. Februar an den 90. Jahrestag der Errichtung der Pfarrei St. Anton gedacht haben, steht auch die Kilbi St. Anton 2017 im Zeichen des 90. Geburtstags von Kirche und Pfarrei St. Anton.

Im Festgottesdienst am Kilbi-Sonntag singen der Kirchenchor St. Anton und der Singkreis Allerheiligen gemeinsam die „Messe zu Ehren des Heiligen Niklaus von Flüe von Johann Baptist Hilber (1891-1973). Diese Messe (für zwei Solostimmen, Chor, Blasinstrumente und Orgel) passt besonders gut ins Jahr 2017, in dem auch das Jubiläum „600 Jahre Bruder Klaus“ gefeiert wird. Hilbers Messe entstand vor 70 Jahren anlässlich der Heiligsprechung von Bruder Klaus und wurde am 25. Mai 1947 im Rahmen der nationalen Feier dieser Heiligsprechung in Sachseln erstmals gesungen. Sie wurde schnell vor allem in der Innerschweiz bekannt, wird aber bis heute im In- und Ausland regelmässig aufgeführt, in diesem Jahr unter anderem auch im Rahmen der St. Galler Kirchenmusikwoche.

Die Messe verbindet romantische Klangideen und Anspielungen auf den gregorianischen Choral mit einigen Elementen, die aus dem Leben des Heiligen abgeleitet sind, oder die direkt aus der Landschaft stammen, in der er gelebt hat. So erklingt in mehreren Teilen der Messe ein Obwaldner Betruf, daneben hören wir Motive, die einem Alphorn abgelauscht sind, ausserdem Glockenklänge (vor allem im Sanctus und Dona nobis pacem). Das Kyrie eleison beginnt in der Stimmung eines nebligen Morgens; das auf den ersten Einsatz des Chors folgende Sopran-Solo wurde vom Komponisten als „schmerzlich“ charakterisiert und Dorothea, der Frau von Bruder Klaus, zugeordnet; kurz darauf hören wir die entschlossenen Schritte des Heiligen.

Hilbers „Messe zu Ehren des Heiligen Niklaus von Flüe“ wurde oft zu den bedeutendsten Schweizer Kirchenmusikwerken gezählt. Es gilt, was schon in der Einladung von H.-P. Mooren im Kilbi-Heft steht: „Da gibt es nur eines: AUF NACH ST. ANTON!“

Matthias Wamser


 

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Neu anfangen – ein Glaubenskurs der besonderen Art

Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther von den Gaben des Geistes, den Charismen (1Kor 12).

Dabei bedient er sich der Metapher vom Leib und vergleicht ihn mit der Gemeinschaft. Diese lebt von der Verschiedenheit ihrer (Mit-)Glieder, welche ihrerseits die Begabungen vom Heiligen Geist empfangen haben. Durch die Taufe gehören wir Christus an, werden ihm gleichgestaltet (vgl. LG 7): „Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen (…)“ (1Kor 12,13).

Paulus ruft die Gemeinde zur Eintracht und Einheit auf, um den Parteiungen ein Ende zu setzen.

Kürzlich haben wir uns mit diesem Kapitel beschäftigt, und die Reichhaltigkeit des Inhalts hat für Staunen gesorgt. Der Austausch darüber hat gezeigt, dass Paulus uns auch in der heutigen Zeit wertvolle Impulse geben kann. Diesen Text in Ruhe zu bedenken, kann sehr lohnend sein.

Es freut uns sehr, dass im Hinblick auf den Glaubenskurs „Neu anfangen“, mit Pfr. Leo Tanner, eine motivierte Gruppe bereit ist, die Einheiten mitzutragen und mitzugestalten, jede Person gemäss ihrer Begabungen. Dadurch können wir ab Ende Oktober Interessierten an sieben Nachmittagen und Abenden die Möglichkeit anbieten, in Gemeinschaft die Gegenwart Gottes zu erfahren, Freude zu erleben und Kraft zu schöpfen (siehe separate Info auf dieser Seite).

Lassen auch Sie sich darauf ein?

Für die Vorbereitungsgruppe: Beat Reichlin


 

MIITTEILUNGEN

Diakonenweihe-Einladung

Am Sonntag, 24. Sept. 2017, 16:00 Uhr, Pfarrkirche St. Anton, Basel, auch von Beat Reichlin aus unserer Pfarrei.

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse aus KIRCHEheute 39

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse aus KIRCHEheute 38

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse aus KIRCHEheute 37

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Neu anfangen - Glaubenskurs

Besuchen Sie unverbindlich die beiden Schnuppertreffen am 31.10. und 7.11. 2017. Info: Beat Reichlin E-Mail: reichlin.beat@rkk-bs.ch oder Pfarramt/Sekretariat E-Mail: st.anton@rkk-bs.ch Tel.: 061 386 90 60

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Bitte orientieren Sie sich auch  im Pfarrblatt oder auf der Homepage KIRCHE heute

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