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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton zu Basel

Unser neuer Pastoralassistent stellt sich vor.

Mein Name ist Pascal Frédéric Bamert. Vor einunddreissig Jahren kam ich in Basel als Sohn eines Innerschweizer Vaters und einer Berner Mutter zur Welt. Mit etwas Verzögerung erhielt ich noch einen jüngeren Bruder. Aufgewachsen sind wir im Kanton Aargau, genauer im ländlichen Fricktal, in Möhlin. Die Stadt Basel blieb allerdings Bezugspunkt. Und spätestens für die Matura am Wirtschaftsgymnasium pendelte ich wieder regelmässig ans Rheinknie. Mein Engagement in der Kirche begann etwas widerwillig: Auf Geheiss meiner Mutter wurde ich Ministrant. Freude stellte sich ein und später war ich Scharleiter. Im Gymnasium nebenberuflich Sakristan in Rheinfelden. Da sich bei mir früh eine persönliche Beziehung mit Gott entwickelte, erschien das Studium der der Theologie wie der natürliche nächste Schritt.

Der Umzug nach Fribourg sollte sich lediglich als die erste Etappe eines längeren Lebensabschnitts in anderen Regionen der Schweiz und im Ausland erweisen. Denn bereits nach einem Jahr, entschied ich mich, dem Orden der Legionäre Christi beizutreten. Ich begann mit dem Noviziat in der Nähe von Köln. Danach folgten die humanistischen Studien (Kulturwissenschaften) in Spanien und Philosophie in Rom. Für das mehrjährige Praktikum kam ich wieder ins Rheinland. Dort war ich am kleinen Seminar (ein Privatgymnasium mit Internat für Jugendliche, welche einen möglichen Ruf prüfen möchten) als Erzieher und später operativer Verwalter des Schulbetriebs tätig. Die Möglichkeit, während der Jahre auch Kunst und Kunstgeschichte zu unterrichten, bereitete mir grosse Freude. Bei einer Zwischenbilanz zum Ende des Praktikums sah ich eine Reihe von Gründen, die mich bewegte, um Entbindung der zeitlichen Gelübde zu bitten. Nach der Rückkehr in die Schweiz prüfte ich nochmals verschiedene Optionen. Ich entschied mich letztlich jedoch, das Studium der Theologie wieder aufzunehmen. Diesmal in Luzern (wobei ich dann nochmals für ein Semester nach Paris ausgebüxt bin).

Ich freue mich, dass Bischof Felix mich nun nach St. Anton entsendet. Und ich finde es grossartig, dass die Pfarrei seit Jahren immer wieder Auszubildende auf ihrem Weg aufnimmt und begleitet. Es wird für mich die erste Station im Bistum Basel sein. In gewisser Weise fühlt es sich wie ein Heimkommen an: Meine Eltern gingen in ihren Basler Tagen in die „Vater-Unser-Fabrik“ zur Kirche. In den letzten Jahren genoss ich selbst wiederholt die Feier der sonntäglichen Frühmesse in der schön renovierten Kapelle.

Die Kinosäle der Stadt sind mir aus meiner Jugend vertraut. Ich werde das reiche Kulturangebot des Dreiländerecks ebenso zu schätzen wissen wie die lauschigen Ecken – gerade jene entlang des Rheins. Denn das kühle Nass dient mir auch zum Schwimmen und Kajaken. Ebenso gerne verweile ich vor dem Tabernakel, um mit Jesus Zweisprache zu halten. Während ich die ersten Kisten packe, freue ich mich insbesondere darauf, Sie kennen zu lernen und mit Ihnen einen Abschnitt auf Ihrem Weg mit Jesus zu gehen.

 


 

 Priesterweihe und Primiz

Priesterweihe
Am vergangenen Sonntag konnten wir in der Kathedrale von Solothurn die Priesterweihe von Beat Reichlin feiern. Bei der Priesterweihe geschieht eine «ontologische Veränderung», eine Veränderung im Sein. Es geht nicht darum, dass ein Mann den Auftrag bekommt, nun als Priester zu wirken. Es geht darum, dass er selbst zum Priester wird. Fortan ist er 24 Stunden am Tag Priester, bis zu seinem Lebensende.

Der Priester bekommt nicht mehr an Würde als die andern Gläubigen, denn die Würde kommt von der Taufe, die uns zu Kindern Gottes macht. Der Priester ist auch nicht heiliger im Sinn von «besser» als die andern, denn das Mass für die Heiligkeit ist die Liebe, die wir leben. Der Priester ist anders – er stellt dem Volk Gottes gegenüber Christus als Haupt dar und handelt in dieser Rolle.


Charakteristika des Priesters
Christus ist Priester, König und Prophet zugleich. Er ist es, der das Volk Gottes heiligt, leitet und lehrt. Als Christen haben wir alle Anteil an dieser Sendung Christi. Wir tragen seine Sendung in die Welt hinaus. Der Priester hat vor allem die Aufgabe, für das Volk Gottes diese Aufgabe wahrzunehmen und in der Rolle Christi Capitis das zu lehren, zu heiligen und zu leiten. So steht der Priester dem Volk Gottes gegenüber, damit wird sichtbar, dass das Heil ein Geschenk ist, uns von Gott gegeben ist. Dennoch bleibt der Priester immer ein Getaufter, ein Gläubiger, der zusammen mit dem Volk Gottes unterwegs ist zum Leben in Fülle. So hat der hl. Augustinus gesagt: Mit euch bin ich Christ, für euch bin ich Bischof.


Primizfeier
Die Primiz ist die erste Messe, die ein neugeweihter Priester als Priester feiert. Allerdings nicht absolut, denn die erste Messe feiert der Priester immer am Weihetag selbst zusammen mit dem weihenden Bischof. Die Primiz ist also die erste Messe, welche ein Priester als Vorsteher feiert. Also könnte die eigentliche Primiz schon am Tag nach der Weihe sein. Da es aber sinnvoll ist, wenn bei der Primiz möglichst viele Leute mitfeiern können, wird sie bei uns in der Regel auf den auf die Weihe folgenden Sonntag gelegt. So ist die Primiz die erste feierliche Messe, welcher ein Neupriester in seiner Pfarrei feiert. Ebenso wird die «Heimatprimiz» oder «Nachprimiz» gefeiert, die erste Messe am Heimatort oder an einem Ort, zu dem der Neupriester eine engere Beziehung hat.


Primizfeier und Primizsegen
Früher gab es das Wort, dass der Primizsegen es wert sei, dass man dafür ein paar Schuhe durchlaufen würde. Die Primiz ist sicher nicht die «beste» Messe, die ein Priester feiert. Er hat ja noch gar keine Übung. Aber es ist wie bei der Ernte. An den ersten Früchten hat man besondere Freude. Dabei wird gerade wieder das Spezifische des priesterlichen Dienstes sichtbar: Die Wirkung liegt nicht bei der Perfektion des Menschen, sondern bei Gott, der durch die menschliche chwachheit hindurch seinen Segen spendet.
So freue ich mich, wenn möglichst viele Gläubige am kommenden Sonntag an der Primizfeier teilnehmen können.

Pfr. St. Kemmler, Pfarradministrator


 

St. Anton im Pastoralraum

Immer wieder habe ich in den vergangenen Jahren die Frage gehört: «Was verändert sich dann mit dem Pastoralraum». Obwohl mir selber die Richtung der Veränderung schon bald klar wurde, war es in der Regel nicht einfach, das verständlich zu machen. Es ist nicht einfach, etwas zu zeigen, was noch nicht sichtbar ist. Doch nun wird der Pastoralraum sichtbar – auch hier im Pfarrblatt. So möchte ich anhand der Leitsätze auf einige Akzente hinweisen:

Die Kirche in Basel ist vielfältig:

Die Pfarrblattseite des Seelsorgeraumes St. Anton enthält die Pfarreien St. Anton, San Pio X, die tamilische Mission, die slowenische Mission und die philippinische Mission zusammen mit der Gemeinschaft von Johspo, die Gemeinschaft des Syro-Malabarischen Ritus und die Gemeinschaft der ausserordentlichen Form des römischen Ritus. Die waren alle schon da, aber nicht so sichtbar wie bis jetzt. Ab jetzt werden sie auf unserer Pfarrblattseite präsent sein. All diese Gemeinschaften sollen ihre Eigenständigkeit behalten. Wir möchten aber schauen, dass wir gegenseitig voneinander profitieren können, einander unterstützen können mit den Gaben, die jede Gemeinschaft mitbringt und so miteinander in dieser Stadt das Evangelium bezeugen.

Die Kirche setzt Schwerpunkte

Für uns in St. Anton ist sicher der Hl. Antonius ein eindeutiger Schwerpunkt. Aber auch die Frühmesse (Am Sonntag um 7:15, am Donnerstag und Freitag um 7:30) ist ein Element, das uns gegenüber andern Kirchen auszeichnet. Es ist sicher ein Vorteil im Pastoralraum, dass nicht alles überall gleichzeitig stattfinden muss. So versuchen wir, die Angebote so anzupassen, dass z.B. nicht alle Pfarreien am gleichen Tag zur gleichen Zeit einen Gottesdienst anbieten. Dieser Prozess geht sicher noch eine Weile, aber es ist das Ziel, die Angebote so aufeinander abzustimmen, dass die Gläubigen mit der Zeit möglichst einfach wissen, was sie wo finden können

Die Kirche hat Potential

Wir haben über 4000 Gläubige, die jeden Sonntag in Basel einen katholischen Gottesdienst besuchen. Dazu viele, die unter der Woche kommen oder sich sonst engagieren. Mit Kirche, Pfarrhof und Pfarreiheim haben wir zudem eine Infrastruktur, die uns hilft, den Glauben an Gott und die Gemeinschaft untereinander zu stärken. Ein gewaltiges Potential

Pfarrer als Pastoralraumpfarrer

Da und dort taucht dann die bange Frage auf: «verlieren wir dann nicht unseren Pfarrer an den Pastoralrum?» Für mich ist die Eucharistiefeierr Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens. Deswegen ist es mir wichtig oft (in der Regel über 20x pro Monat) und insbesondere am Sonntag mit der Pfarrei zu feiern und auch bei Feiern in der Pfarrei dabei zu sein. Ich glaube aber auch, dass unser Glaube die Welt erleuchten soll. Deswegen ist es mir wichtig, auch andern Pfarreien auszuhelfen, die Hilfe brauchen. Ich hoffe, dass viele «Antönler» sich einsetzen, dass der Glaube an Jesus Christus in unserer Stadt und unserer Zeit aufleuchtet.

Pfarrer Stefan Kemmler


 

MIITTEILUNGEN

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse, KIRCHEheute 26

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse. KIRCHEheute 25

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse, KIRCHEheute 24

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Video auf telebasel:
» Basler Katholiken auf dem Weg in die Zukunft

 

Siehe auf KIRCHEheute:
» Eröffnung des Pastoral­raums Basel-Stadt mit ...

 

Siehe beim Bistum Basel:
» Errichtung des vielfäl­tigen Pastoralraums BS

» Priesterweihe in Solo­thurn vom 10. Juni 2018

» Priesterweihe: Ihr seid vernetzt!

 

Siehe auf kath.ch:
» Ein Arbeitsporträt von Bischof Felix Gmür