skip to content

 P1000538

Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton in Basel

Rückblick auf die Diakonenweihe

Am Sonntag, 24. September wurde ich, zusammen mit drei Mitbrüdern von Weihbischof Denis Theurillat, in der Kirche St. Anton zum Diakon geweiht.

In grosser Freude und Dankbarkeit erinnere ich mich an diesen bedeutenden Tag in meinem Leben und an die eindrückliche und tiefe Liturgie. Vom ersten Moment an, das heisst während des Einzugs, fühlte ich mich getragen vom Bewusstsein, dass uns viele Menschen (ob anwesend oder nicht) ihre Verbundenheit im Gebet zugesagt haben. Dies wurde durch die mitfeiernden Priester, Diakone und Pastoral-assistentinnen und –assistenten zusätzlich verdeutlicht. Für mich wurde einmal mehr die Kraft spürbar, welche durch die Liturgie zur Entfaltung kommt und die Menschen innerlich zu erfassen vermag. Es stimmt mich zuversichtlich, dass das Wirken des Heiligen Geistes auch unseren Dienst als Diakone begleiten, stärken und erfüllen möge.

Nach der Feier und ein paar Fotos unter der kraftvollen Herbstsonne gab es persönliche Begegnung mit Freunden, Bekannten, Familien- und Pfarreiangehörigen. Aus den Gesichtern strahlte Freude, Dankbarkeit und Bewegtheit über das Erlebte. Dank der logistischen Vorarbeit des Komitees, der wertvollen Unterstützung durch die Gruppierungen und vielen Freiwilligen war es möglich, alle Anwesenden beim Apéro riche grosszügig und kulinarisch vielfältig zu verpflegen. Es stimmte einfach alles zusammen.

Allen, welche zu diesem beeindruckenden Kirchenfest beigetragen haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. So wurde etwas von dem sichtbar, was Paulus in der Metapher vom Leib Christi und den verschiedenen Gliedern beschreibt: „Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus“ (1Kor 12,12). Das freut mich ganz besonders.

Beat Reichlin


 

600 Jahre Bruder Klaus

Es ist schon vier Monaten her, dass die Pfarreien der Stadt Basel zum Ranft und nach Sachseln pilgerten. Wir waren über 500 Leute, die sich mit dem Car am frühen Morgen auf den Weg machten, um einen schönen und besinnlichen Tag zu erleben. Pfarrer Rolf Stöcklin aus St. Clara, der grosse Organisator dieser Pilgerfahrt, wollte sogar, dass wir 600 Leute sein würden: eine Person für jedes Jahr des Gedenkens an den Todestag von Bruder Klaus.

Aber wir können stolz zurückschauen und glücklich sein über eine mehr als volle Kirche in Sachseln. Bruder Klaus ist für die Schweiz sehr wichtig, da er sich sehr für sie eingesetzt hat. In seinen Lebensjahren war er in der Armee und kämpfte für die Eidgenossen. Als Eremit im Ranft hat er durch seine Weisungen an den Pfarrer von Stans den Bürgerkrieg verhindern können. Und als die Menschen im zweiten Weltkrieg ihn gebeten haben, sich für die Schweiz bei Gott einzusetzen, hat er seine Hand über die Schweiz gehalten, um sie vor dem Krieg zu bewahren. Er ist für viele Schweizer eine Hilfe im Gebet. Ich bete in jedem Gottesdienst, dass Bruder Klaus uns vor den drohenden Kriegen verschont.

Sein grosses Gebet der Verbundenheit mit Gott ist immer eine Orientierung, dass alles von Gott kommt:

«Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir; Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir; Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir».

In der modernen Theologie ist die Reihenfolge ein wenig anders: zuerst gibt Gott was wir brauchen, um mit ihm in Verbindung zu kommen, dem sagen wir Katabase (was von Gott herabkommt), und dann geben wir Gott zurück, um mit ihm verbunden zu sein, dem sagen wir Anabase (was wir Gott hinaufgeben). In der Theologie sagen wir, dass Gott immer die Initiative hat. Das heisst, er bewirkt im Menschen, was er braucht um mit ihm in Dialog zu kommen. Wir sprechen da von Gnade. Diese wird uns von Gott geschenkt (Gratis Data). Alles, was wir machen müssen, ist, für sie offen zu sein.

Zurück zu Bruder Klaus. Am Montag, 25. September, ist das grosse Fest vom Todestag des Bruder Klaus und es gibt einen Festgottesdienst in Sachseln. Dieser wird auch im Fernsehen übertragen.

Ich wünsche allen einen schönen Gedenktag und dass Bruder Klaus ihre Gebete erhört. Amen.

Stephane Bieri, Jugendarbeiter


 

Diakonenweihe

Am kommenden 24. September wird unser Pastoralassistent Beat Reichlin zusammen mit 3 Mitbrüdern von Weihbischof Denis zum Diakon geweiht. Ein grosses Fest für unsere Kirche, aber auch ein grosses geistliches Ereignis. Bei der Diakonenweihe macht der Kandidat nämlich ganz entscheidende Schritte:

Das Gebet: Durch das Versprechen zur Einhaltung des Stundengebetes ist der Diakon nicht nur, wie alle Gläubigen, zum persönlichen Gebet verpflichtet, sondern er übernimmt die Amtspflicht, für und mit der Kirche zu beten. In Laudes, Vesper, Mittagshore, Komplet und Lesehore nimmt er teil am immerwährenden Gebet der Kirche.

Der Gehorsam: Der Diakon verspricht seinem Ordinarius (d.h. dem Diözesanbischof und dessen General- und Bischofsvikaren) Ehrfurcht und Gehorsam. Diese Bereitschaft, auf die Durchsetzung des eigenen Willens zu verzichten und sich dem Bischof zu unterwerfen bringt zum Ausdruck, dass der Diakon ganz im Dienst der Kirche steht.

Die Verkündigung des Evangeliums: Der Diakon steht ganz im Dienst der Kirche und hat so auch die Aufgabe, das Evangelium auf besondere Weise zu verkündigen: Durch das Vortragen des Evangeliums in der Eucharistiefeier und auch durch den Predigtdienst. Ebenso gehört es zu seinen Aufgaben, das Sakrament der Taufe zu spenden und bei der Eheschlissung Christus und die Kirche zu repräsentieren.

Ein Leben in der Nachfolge des Gekreuzigten ist der spirituelle Ausdruck für ein Leben, das die Gestalt des Diakons hat und dem Dienst an den Armen gewidmet ist.

Die Ehelosigkeit bedeutet schliesslich nichts anderes, als der freiwillige Verzicht auf das Schönste, was es für den Menschen auf Erden gibt (die Ehe). Der Zölibatäre Mensch wird so zum oftmals provokativen Zeichen in der Welt. Er weist durch seine Existenz darauf hin, dass auf der Erde der Mensch nicht die letzte Erfüllung findet und dass Gott allein den Menschen zu erfüllen vermag. Es ist daher auch kein Zufall, dass die lateinische (römische) Kirche ihre Priester aus jenen auszuwählen pflegt, die über diese Freiheit verfügen.

So dürfen wir uns darüber freuen, dass sich Beat Reichlin (zusammen mit den 3 anderen Weihekandidaten) zu diesem Schritt entschieden hat und wir wünschen ihm viel Freude und Gottes Segen bei seinem Dienst in und für die Kirche.

Pfr. Stefan Kemmler, Pfarradministrator


 

Der Flyer zum Ausdrucken » öffnen!

Neu anfangen – ein Glaubenskurs der besonderen Art

Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther von den Gaben des Geistes, den Charismen (1Kor 12).

Dabei bedient er sich der Metapher vom Leib und vergleicht ihn mit der Gemeinschaft. Diese lebt von der Verschiedenheit ihrer (Mit-)Glieder, welche ihrerseits die Begabungen vom Heiligen Geist empfangen haben. Durch die Taufe gehören wir Christus an, werden ihm gleichgestaltet (vgl. LG 7): „Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen (…)“ (1Kor 12,13).

Paulus ruft die Gemeinde zur Eintracht und Einheit auf, um den Parteiungen ein Ende zu setzen.

Kürzlich haben wir uns mit diesem Kapitel beschäftigt, und die Reichhaltigkeit des Inhalts hat für Staunen gesorgt. Der Austausch darüber hat gezeigt, dass Paulus uns auch in der heutigen Zeit wertvolle Impulse geben kann. Diesen Text in Ruhe zu bedenken, kann sehr lohnend sein.

Es freut uns sehr, dass im Hinblick auf den Glaubenskurs „Neu anfangen“, mit Pfr. Leo Tanner, eine motivierte Gruppe bereit ist, die Einheiten mitzutragen und mitzugestalten, jede Person gemäss ihrer Begabungen. Dadurch können wir ab Ende Oktober Interessierten an sieben Nachmittagen und Abenden die Möglichkeit anbieten, in Gemeinschaft die Gegenwart Gottes zu erfahren, Freude zu erleben und Kraft zu schöpfen (siehe separate Info auf dieser Seite).

Lassen auch Sie sich darauf ein?

Für die Vorbereitungsgruppe: Beat Reichlin


 

MIITTEILUNGEN

Urs Höchle - Orgelkonzert

Wie ich soeben erfahren habe, muss das Orgelkonzert zur Basler Hebstmesse wegen einer Handverletzung leider ausfallen,. Wir wünschen Urs rasche und gute Besserung!

Mehr ...

       + + + WAS LAUFT + + +

Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse aus KIRCHEheute 43

Mehr ...

       + + + WAS LAUFT + + +

Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse, KIRCHEheute 40-42

Mehr ...

Neu anfangen - Glaubenskurs

Besuchen Sie unverbindlich die beiden Schnuppertreffen am 31.10. und 7.11. 2017. Info: Beat Reichlin E-Mail: reichlin.beat@rkk-bs.ch oder Pfarramt/Sekretariat E-Mail: st.anton@rkk-bs.ch Tel.: 061 386 90 60

Mehr ...

    < < < PFARRBLATT > > >

Bitte orientieren Sie sich auch  im Pfarrblatt oder auf der Homepage KIRCHE heute

Mehr ...